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I II III IV


siebzehn.

Gedichte lesen

Wer
von einem Gedicht
seine Rettung erwartet

der sollte lieber

lernen

Gedichte zu lesen

Wer
von einem Gedicht

keine Rettung erwartet
der sollte lieber

lernen

Gedichte zu lesen

(Erich Fried)


ich lese seine gedichte, wie ich jeden text lesen möchte. und irgendwie hat er immer recht. das ist das gute.

was ich so mache: im garten gitarre spielen, mit hannes und a-l durch den wald laufen, draußen sein, lesen, ins theater gehen, bücher kaufen, im park liegen, gedichte kleben, zu zusammenhangslos schreiben, briefe verschicken, das leben schön finden.
was ich so machen will: im garten klavier spielen (wer trägt es mir nach draußen?), angefangene prosa zu ende bringen, mehr briefe schreiben, mich verlieben, vom leben schön gefunden werden.

nächsten sonntag ist die theo-lesung. ich bin ein bisschen aufgeregt. ein bisschen. ich weiß, ich werde mir zu nackt vorkommen, wenn ich dieses gedicht lese, das so sehr ich war, dass ich es inzwischen hasse.

ich kann typen nicht leiden, die im theater an den falschen stellen lachen. toll sind die, die an den stellen lachen, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass sie lustig waren. sowas gibts auch.

und jetzt werde ich lesen lesen lesen, versuchen auszublenden, dass übermorgen wieder schule ist und ich noch massig hausaufgaben machen muss und essen. ich hab hunger. und mein kopf tut weh. aber der hunger überwiegt.

schreibt mir jemand einen brief?

10.4.10 15:35


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